Videoreportage der Schüler:innenzeitung
ObdachLOS - Das Schicksal einer vergessenen Gruppe
Text: Magdalena Sparber, Paulina Falkenstetter-Auer, Mia Bachlechner, Helene Appler
Wir, das Team der Schüler:innenzeitung der MS Kettenbrücke, haben uns in den vergangenen Wochen mit einem Thema auseinandergesetzt, das uns alle angeht, aber oft totgeschwiegen wird: Obdachlosigkeit in unserer Stadt Innsbruck. Als wir 13- bis 14- jährigen Reporter:innen gemerkt haben, dass wir selbst viele Vorurteile im Kopf haben, wollten wir wissen, was wirklich dahintersteckt.
In unserer fünfteiligen Videoreportage zeigen wir, dass Wohnungsnot viele Gesichter hat und besonders Frauen oft in eine unsichtbare Abwärtsspirale geraten. Hier ist ein Überblick über unsere Spurensuche:
Klick auf das jeweilige Foto, um dir das Video anzusehen!
Teil 1: Wie stellen sich die meisten Menschen eine obdachlose Person vor?
In diesem Video nehmen wir das Thema Vorurteile gegenüber Obdachlosen genauer unter die Lupe. In Innsbrucker Straßenumfragen haben wir nachgefragt, ob die Klischees vom „betrunkenen,
älteren Mann“ stimmen oder ob das Bild in unseren Köpfen vielleicht doch völlig falsch ist. Außerdem haben wir uns damit beschäftigt, welche Institutionen obdachlosen Menschen helfen.
Teil 2: Frauenobdachlosigkeit - die unsichtbare Wohnungsnot!
Obdachlosigkeit betrifft eben nicht nur Männer. Wir stellen euch wichtige Anlaufstellen in Innsbruck vor, wie den Verein für Obdachlose, lila wohnt und die Notschlafstelle NoRA, die sich speziell um Frauen kümmert.
Teil 3: Wohnungslos in Innsbruck - Gründe & Ursachen
Niemand verliert seine Wohnung ohne Grund. Wir beleuchten die systemischen Fallen: Zu teure Mieten, keine erlernten Bewältigungsstrategien in schwierigen Situationen, Schicksalsschläge. Oft führt finanzielle Abhängigkeit vom Partner oder fehlender Anspruch auf Sozialleistungen dazu, dass Frauen in die „verdeckte Obdachlosigkeit“ rutschen.
Teil 4: Was kann die Politik tun?
Wir haben beim Innsbrucker Vizebürgermeister Georg Willi nachgehakt. Er erklärt uns, wie viel die Stadt für die Obdachlosenhilfe ausgibt, welche Pläne es gegen den steigenden Leerstand in der Stadt gibt, warum Innsbruck so viele Menschen aus anderen Bezirken anzieht und was der „EU Citycount“ über die Dunkelziffer aussagt.
Teil 5: Auch du kannst etwas tun!
Zum Abschluss ziehen wir Bilanz. Unser wichtigster Rat an euch: Schaut hin, statt zu urteilen, denn jede Lebensgeschichte ist anders. Und helft uns, anderen zu helfen! Wir wollen nicht nur darüber reden, sondern aktiv werden. Bis zum 30. Mai sammeln wir an der MS Kettenbrücke Sachspenden für die Einrichtungen lila wohnt, dem Verein für Obdachlose und NoRA. Ob Kleidung oder Dinge des täglichen Bedarfs – jede Hilfe zählt! Die gesamte Playlist zu unserem Projekt findet ihr hier auf YouTube!




