Exkursion

Besuch der 4b-Klasse in der Synagoge
Text: Veronika Linert
Am 13. Mai besuchten wir im Zuge des Religionsunterrichts die Synagoge in der Sillgasse. Murielle, unsere Führerin, ermöglichte uns einen guten Einblick in ihre Religion - dem Judentum - und wir erfuhren auch viel Wissenswertes über die Synagoge in unserer Stadt.
Wir lernten wichtige Symbole kennen, wie zum Beispiel die Menora, ein siebenarmiger Leuchter als wichtiges Zeichen im Judentum und die Mesusa. Diese hängt am Türrahmen und enthält einen kleinen Text aus der Tora. Gläubige Menschen berühren beziehungsweise küssen sie beim Betreten und Verlassen des Raumes oder Hauses.
Mädchen und Buben sitzen getrennt in der Synagoge und Buben tragen eine Kippa.
Unser Besuch in der Synagoge war sehr spannend und interessant.
„Mich hat der Sternenhimmel an der Decke der Synagoge beeindruckt. Er zeigt das Sternenbild vom Tag der Eröffnung der Synagoge.“ (Jana Thalhammer)
„Ich hatte das Gefühl an einem Ort zu sein, der Gemeinschaft und Glauben verbindet.“ (Leonie Umfer)
„Murielle hat ein Metallgefäß (mit Nelkenduft) durchgereicht, das verwendet wird, um den Schabbat am Samstagabend zu beenden.“ (Mark Sophie)
„Vor der Synagoge standen bei unserem Besuch zwei Polizisten. Ich finde es traurig, dass manche Menschen Juden nicht mögen.“ (Clara Kapferer)
„Besonders ist, dass keine Bücher und Schriften, in welchen das Wort Gottes steht, weggeworfen werden dürfen.“ (Lisa Pichler)
„Sehr interessant habe ich die Erzählungen von Murielles persönlicher Geschichte gefunden.“ (Alina Egger)
„Murielle hat die Führung spannend gestaltet und ich habe gerne zugehört.“ (Fabian Truppe)